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Karpatenhunde und Pornoskandale
Seit 30 Jahren begeistert die Hörspielserie "Die drei ???" um drei junge Detektive Millionen
von Hörern. Ihr Erfolgsgeheimnis: die nostalgische Sehnsucht nach einer heilen Welt. Dabei war
die Welt hinter den Fassaden der Produktion alles andere als heil. »von
Danny Kringiel für Zeitgeschichte auf
spiegelonline«
Alles hatte so harmlos begonnen
Im Oktober 1979 wollten drei Jungs in der kalifornischen Kleinstadt Rocky Beach eigentlich nur
den entflohenen Papagei "Lucullus" wieder aufstöbern. Vermittelt worden war ihnen der Auftrag von
Regisseur Alfred Hitchcock, der die Jungen kannte. Abenteuerlich kamen sie sich dabei vor, wie
richtige Detektive. Sogar ein Pseudonym hatten sie sich zugelegt: "Die drei ???". Erster Detektiv:
Justus Jonas, zweiter Detektiv: Peter Shaw, Recherchen und Archiv: Bob Andrews. Auch wenn sie Archiv
und Recherche damals natürlich noch gar nicht brauchten. Schließlich war es ihr erster Fall - und
schließlich ging es nur um einen Vogel.
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Die drei Hobbyschützen: Seit mehr als 30 Jahren sprechen Jens Wawrczeck (links),
Andreas Fröhlich (Mitte) und Oliver Rohrbeck die Rollen der Hobby-Detektive Peter Shaw, Bob Andrews
und Justus Jonas. Während ihrer Pubertät trieben die drei Sprecher, hier auf einer Aufnahme von 1979,
die Produzentin Körting machmal an den Rand der Verzweiflung: Etwa, als sie im Hamburger Studio aus
einem Requisitenschrank ein Luftgewehr klauten und damit um die Alster zogen.
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Ewige Jugend: Über dreißig Jahre Hörspielgeschichte wurden die Sprecher der
Hauptfiguren nie ausgetauscht. Und auch, wenn die Sprecher Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck und
Andreas Fröhlich (von links), hier auf einem Foto aus dem Jahr 2002, mittlerweile deutlich älter
aussehen als die Teenager-Detektive, denen sie ihre Stimmen leihen, sind sie für viele Fans
Rockstars der Hörspielszene.
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Die Drei ahnten nicht, in welche Schwierigkeiten sie ihr Detektivspiel bringen würde: Denn sie
sollten durch den Papagei nicht nur auf die Spur eines Schatzes kommen, sondern auf eine ganze Kette
immer mysteriöserer Kriminalfälle stoßen: vom Diebstahl einer Karpatenhund-Skulptur aus einem
verspukten Apartment über das Geheimnis eines schrill schreienden Weckers bis hin zur Verbindung
zwischen dem sprechenden Schädel eines Zauberkünstlers und einem Banküberfall.
Dass es die drei Detektive in Wahrheit gar nicht gab, sondern sie nur in Büchern und Hörspielen
ermittelten, machte für ihre Anhänger keinen Unterschied, im Gegenteil. Sie feierten die drei
Jungermittler - vor allem im fernen Deutschland. Denn anders als im Mutterland, den USA, wo die Serie
schon 1987 wieder eingestampft wurde, wurden "Die drei ???" hierzulande unglaublich erfolgreich.
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Wie erfolgreich, das war nicht zu übersehen, als genau 30 Jahre später, im Oktober 2009, drei
Männer die Bühne der Hamburger Color Line Arena betraten: Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck und Andreas
Fröhlich. Vielleicht waren die drei Mittvierziger nicht mehr die Allerjüngsten, und mit ihren
schwindenden Haaren und ersten Bauchansätzen sahen sie auch garantiert nicht aus wie Popstars. Aber
für die 12.000 johlenden Fans in der restlos gefüllten Halle waren sie noch immer die Allergrößten:
Drei Jahrzehnte hatten sie den "drei ???" in der gleichnamigen Hörspielserie ihre Stimmen geliehen.
Waren gemeinsam mit Millionen Hörern erwachsen geworden. Und hatten miterlebt, wie aus dem Hörspiel
ein Kult wurde.
In nackten Zahlen liest sich der Erfolg der Kultserie etwa so: 141 Folgen wurden bis heute
produziert, über 40 Millionen Tonträger verkauft, 33 Goldene und drei Platin-Schallplatten erspielt.
Doch darum geht es natürlich nicht. Worum es geht, das ist die Reise in die Vergangenheit. Das ist
das Gefühl des nostalgischen Zusammenhalts, das wohl keiner so gut verkörpert wie die drei Sprecher
Rohrbeck, Wawrczeck und Fröhlich, die auch nach drei gemeinsamen Jahrzehnten ein Herz und eine Seele
zu sein scheinen und auf der Bühne vor Spielfreude schier überlaufen. Das Geheimnis der Serie, erklärte
Fröhlich im Juni der "taz", habe "viel mit Heimat, Geborgenheit und heiler Welt zu tun".
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Sehspiel: Die Entscheidung, "Die drei ???" auch live vor Publikum aufzuführen, ging von
den Sprechern der Serie, Andreas Fröhlich, Oliver Rohrbeck und Jens Wawrczeck (von links nach rechts)
aus. Entstanden sei die Entscheidung, da sie ohnehin bei ihren Aufnahmen stets sehr lebhaft mitspielten,
einander rüttelten und herumsprangen. Das funktionierte auch auf der Bühne prächtig - wie die Sprecher
hier bei einem Auftritt vom 3. November 2009 unter Beweis stellen.
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Erfinder der "Drei ???": Mit Blick auf den Jugendbuchmarkt der Sechziger beschloss der
amerikanische Autor Robert Arthur, selbst eine Mystery-Romanreihe für junge Menschen verfassen zu
können, die die Konkurrenz in den Schatten stellen könnte. Er kontaktierte seinen persönlichen
Bekannten Alfred Hitchcock und erwarb die Lizenz, seinen Namen für die Buchreihe "Alfred Hitchcock
and the Three Investigators" verwenden zu dürfen. Ab 1962 verfasste er die ersten zehn Originalfolgen
der Krimiserie, bevor ein Autorenteam die Serie übernahm. Er starb am 2. Mai 1969.
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Warum Hitchcock sterben musste
Doch so harmonisch die Welt auf den Hörspielkassetten auch war, so erbittert und kleinlich wurde
hinter den Kulissen oft gestritten. Als der amerikanische Autor Robert Arthur sich Anfang der sechziger
Jahre überlegte, wie er seine neue Jugendromanserie bewerben könnte, wandte er sich an seinen Bekannten
Alfred Hitchcock und handelte aus, die Serie "Alfred Hitchcock and the Three Investigators" nennen und
den Regisseur selbst als Nebenfigur auftreten lassen zu dürfen. 1969 starb Arthur, und ein Autorenteam
führte seine Serie fort. Doch 1980 wurden den Machern die Lizenzgebühren, die sie an Hitchcock zu
entrichten hatten, zu teuer. Also ließen sie ihn in der Serie einfach sterben. Da die deutschen
Lizenzrechte jedoch frühzeitig bis 2004 gesichert worden waren, lebte Hitchcock hierzulande noch 24
Jahre, bevor er 2005 dann auch den Lizenztod starb.
Noch im gleichen Jahr ging es dann selbst den drei jungen Detektiven an den Kragen: Plötzlich hießen
"Die drei ???" im Hörspiel "Die Dr3i". Und - was noch schlimmer war - plötzlich waren scheinbar auch
Justus Jonas und Peter Shaw genauso mausetot wie Alfred Hitchcock - und durch Doppelgänger mit den Namen
Jupiter Jones und Peter Crenshaw ersetzt worden. Auslöser war ein Rechtsstreit zwischen dem Kosmos-Verlag,
der die deutschen "drei ???"-veröffentlichte, und Sony BMG, der Mutter des Hörspiel-Labels Europa.
Gestritten wurde um die Gültigkeit des Testaments von Robert Arthur und Lizenzrechte, die Sony von
Arthurs Tochter erworben hatte.
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Die Fan-Community blickte bei den Namenswechseln nicht mehr durch und klagte in Foren ihren Unmut:
"Störend" und "blöd" sei der Name Jupiter Jones, ein "Disaster" die neuen Namen im Allgemeinen, und mit
dem Titel "Die Dr3i" wolle "Europa wohl mal wieder hip sein." Für die streitenden Unternehmen war das
Harmoniebedürfnis der Fans zunächst natürlich sekundär: Schließlich ging es um Millionen, und so zog
sich der Prozess hin. Nach drei Jahren vor Gericht und immer lauterem Rumoren in der Fangemeinschaft
begriffen Kosmos und Sony BMG jedoch allmählich, dass sie mit ihrem Rechtsstreit der Marke "drei ???"
bleibenden Schaden zufügten. Schließlich rangen sie sich zu einer außergerichtlichen Einigung durch,
weil, so Kosmos-Geschäftsführer Michael Fleissner im "Tagesspiegel" am 16. Februar 2008, "der
ganzheitliche Fortbestand der Krimireihe für beide Seiten höchste Priorität hatte".
Jazzrock für die Kinderserie
Von so einer Einigung kann der Musiker Carsten Bohn bis heute nur träumen: 1979 lebte er mit seiner
Band in einer Wohnung in Hamburg. Mit ihren klammen Einkünften hielten sie sich mehr schlecht als recht
über Wasser und gerieten in Zahlungsrückstand bei ihren Vermietern, Andreas Beurmann und seiner Frau
Heikedine Körting-Beurmann. Beurmann, ein renommierter Musikwissenschaftler, hatte in den Sechzigern
das erfolgreiche Schallplattenlabel Europa gegründet. 1979 hatte er die ehemalige Anwältin Körting
geheiratet, die die kreative Leitung der Hörspiel-Sparte von Europa übernahm, im Laufe der Jahre über
1500 Produktionen abwickelte und dafür sogar als erfolgreichste Märchenregisseurin in das Guinness-Buch
aufgenommen wurde.
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Musikkult: Mit seinem markanten Jazzrock-Soundtrack lieferte der Hamburger Musiker
Carsten Bohn - hier auf einem Foto von 2009 - das musikalische Markenzeichen der Serie. Da er sich von
Europa um seine Tantiemen betrogen fühlte, zog Bohn Mitte der Achtziger gegen seine Arbeitgeber vor
Gericht und ficht dort bis heute einen erbitterten Rechtsstreit aus. Infolge des Prozesses wurde 1999
die Original-Musik von Bohn aus den Hörspielfolgen entfernt - weshalb die Erstauflage noch heute
vielen Fans als die einzig "echte" Version gilt.
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Gründervater: Der Hamburger Musikwissenschaftler Andreas Beurmann, hier auf einer
Aufnahme von 2007, ist einer der Gründer des Hörspiellabels Europa. Seit 1979 ist er mit der ehemaligen
Rechtsanwälting Heikedine Körting verheiratet, die als Hörspielregisseurin für Europa tätig wurde.
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Die wohlhabenden Label-Chefs Beurmann und Körting machten dem mittellosen Musiker Bohn ein
verlockendes Angebot: "Die hörten, dass ich Musiker bin, und schlugen mir vor, zur Mietkompensation
Musik zu komponieren." Bohn nahm das Angebot gerne an, zumal seine Auftraggeber nichts gegen seine
Vorliebe für Jazzrock einzuwenden hatten. Fortan wurde sein eigenwilliger Fusion-Soundtrack zu einem
Markenzeichen der "Drei ???" und vieler anderer Europa-Hörspiele.
Doch auf Bohns Freude folgte eine böse Überraschung: Vier Jahre schrieb und produzierte er 98
Musikstücke für Europa - ohne zu erfahren, für welche Hörspiele sie genau verwendet wurden.
Veröffentlicht wurden die Stücke nicht unter Bohns eigenem Namen, sondern unter dem Sammel-Pseudonym
"Bert Brac", das verschiedene Komponisten des Labels gemeinsam nutzten. Zu spät begriff Bohn, dass er
dadurch bares Geld verlor: Die Tantiemen, die ihm als Urheber eigentlich zustanden, gingen so
ausschließlich an Europa. Zudem wurde Bohn nun durch einen Bekannten darauf hingewiesen, dass seine
Musik in viel mehr Hörspielen verwendet wurde, als ihm bewusst gewesen war: Statt 53 Tonträgern waren
ganze 172 Europa-Produktionen mit Bohn-Soundtrack unterlegt worden.
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Bohn realisierte, dass in den Hörspielen ein Millionengeschäft steckte und er mit Brotkrumen
abgespeist worden war. Offensichtlich war er weit blauäugiger an den Deal mit Europa herangegangen
als die frühere Urheberrechtsanwältin Körting. 1986 zog er schließlich vor Gericht und verlangte
eine nachträgliche Auszahlung der entgangenen Tantiemen in Höhe von rund zehn Millionen Mark.
Die Reaktion Körtings fiel einem "Stern"-Artikel vom 18. September 1986 zufolge ausgesprochen
rüde aus: "Der Junge geht mir auf den Keks. Der ist doch mit einer Negerin verheiratet", zitierte
das Blatt die Produzentin.
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Gründermutter: Heikedine Körting arbeitete ursprünglich als Anwältin für
Urheberrecht, bevor sie zum Hörspiellabel Europa stieß. Ab 1973 übernahm sie dort die Leitung der
Hörspiel-Produktionen. Auf die "Drei ???"-Buchserie wurde sie durch den Hinweis eines der Kinder
in ihrem Tonstudio aufmerksam, der die Jugendkrimis liebte.
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Rekord-Märchenkönigin: Bis heute hat Heikedine Körting beim Europa Hörspielverlag über 1500 Hörspiele
produziert - darunter nicht nur die "Drei ???", sondern auch Klassiker wie "TKKG", "Fünf Freunde"
oder "Hui Buh, das Schlossgespenst" Ihr wurden über 150 Goldene Schallplatten verliehen und 1985
schaffte sie es sogar ins Guinness-Buch der Rekorde als erfolgreichste "Märchenregisseurin". Sogar
eine Rosenart wurde ihr zu Ehren "Märchenkönigin" getauft.
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Pornos aus dem Hörspiel-Schloss
Schnell entpuppte sich der ungleiche Rechtsstreit des Musikers gegen das millionenschwere Unternehmen
als Sisyphosarbeit: Fast sieben Jahre habe es gedauert, so Bohn, um überhaupt das Recht zu erstreiten,
Europa-Unterlagen einsehen zu dürfen. Währenddessen behauptete das Unternehmen laut einem Bericht der
"Hamburger Morgenpost" vom 12. Januar 1998, Bohn habe gar keine Musik für die Hörspiele produziert,
sondern nur "banale Tonfolgen und Geräusche", die nicht tantiemenfähig seien. Europa-Hörspielautor Andé
Minninger habe der "Morgenpost" zu Folge gar nach seiner Vorladung reißaus genommen und sei verreist,
da er Angst gehabt habe, vor Gericht auszusagen. Einiges an den Zusammenhängen dieses Streits, seufzt
Bohn, sei schon "ein bisschen 'Sopranos'-mäßig".
Dass der unschöne Rechtskrieg gegen den Musiker Bohn dem Hörspiel-Giganten Europa oder der Marke
"Die drei ???" bleibenden Image-Schaden zufügen könnte, darf indes bezweifelt werden. Oft genug standen
Beurmann und Körting im Kreuzfeuer der Presse: etwa als der "Stern" am 18. September 1986 berichtete,
das Paar habe zur Sanierung seines schlossartigen Gutshofes "Hasselburg" 1,34 Millionen Mark aus
Steuergeldern bekommen. Oder als der "Focus" am 3. März 1997 berichtete, Körting habe gemeinsam mit
dem tschechischen Pornofilmer Alan Vydra die Geschäfte von dessen Produktionsfirma geführt, nachdem
der auf dem Gut "Hasselburg" den Hardcore-Streifen "Exzesse in der Schönheitsfarm" gedreht habe.
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Der Skandal schien perfekt: Ausgerechnet Beurmann und Körting, die Märchenerzähler der Nation, die
mit Kindergeschichten wie "Hanni und Nanni", "Die Funk-Füchse" und "Die Hexe Schrumpeldei" bekannt und
sehr, sehr reich geworden waren, sollten Verbindungen zum Pornofilmgeschäft haben? Doch auf einige
aufgeregte Schlagzeilen folgte vor allem eines: Schweigen. Selbst Alan Vydra war auf Anfrage hin nicht
zu genauen Äußerungen zum Fall bereit. Und auch auf rocky-beach.com, dem Netztreffpunkt der "drei ???"
- Fancommunity, redete kaum jemand über diese dunklen Seiten der Lieblingsserie. Stattdessen schwelgten
die Fans in den Foren weiter in Erinnerungen an ihre erste Folge, diskutierten über die Qualität der
Titelmelodie und tauschten sich über Ebay-Preise für Kassetten aus, als sei weiter nichts gewesen.
Und wer sollte es ihnen verdenken? Schließlich haben die Fans Wichtigeres zu erinnern: Justus Jonas'
altkluge Sprüche zum Beispiel. Und Peter Shaws ängstliches Gejammere. Und all die tanzenden Teufel,
grünen Geister, singenden Schlangen, denen ihre Lieblingsdetektive über die Jahre nachgespürt haben.
Die Erinnerungen daran, wie sie gemeinsam irgendwie total alt geworden und irgendwie total gleich
geblieben sind. Die Erinnerung, und das ist vielleicht eine ihrer größten Leistungen und Fehlleistungen
zugleich, beschränkt sich schließlich gerne auf die schönen Dinge: zum Beispiel wie das war, damals.
In Rocky Beach.
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Serienautor: H. G. Francis, der lange Autor für die "Perry Rhodan"-Serie, für "TKKG"
und "Fünf Freunde" war, schrieb auch zahlreiche Drehbücher für "Die drei ???"-Hörspiele. Trotz seines
englischen Namens stammte Francis aus Itzehoe in Schleswig-Holstein - sein richtiger Name lautete
Hans Gerhard Franciskowsky.
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