Thomas Fritsch (* 16. Januar 1944 in Dresden; † 21. April 2021 in Berlin)
Er ist der Sohn des Schauspielers Willy Fritsch und der Schauspielerin und Tänzerin Dinah Grace
(eigentl. Ilse Schmidt). Neben seinen Tätigkeiten am Theater (z. B. im Stück "Vabanque"
mit Karin Eickelbaum) und im Fernsehen arbeitet er auch als Synchronsprecher. So sprach er unter
anderem Russell Crowe (Gladiator, Master and Commander), Jeremy Irons (Stirb langsam – Jetzt
erst recht, Königreich der Himmel) und Charles Shaughnessy (Die Nanny). Des Weiteren wirkte er
in den deutschen Fassungen der bekannten Zeichentrickfilmen Der König der Löwen und Findet Nemo
mit. Zudem spricht er seit 2002 den Erzähler (als Nachfolger des 2001 verstorbenen Matthias Fuchs)
in der Hörspielreihe Die drei Fragezeichen. Im Rahmen dessen wurde ihm die Ehre zuteil, diese Rolle
vor 12.000 Zuschauern bei dem Live-Auftritt "Superpapagei 2004" zu sprechen. In der
Zeichentrickadaption des Michael Ende Klassikers "Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer" sprach
er die Rolle des Lukas. Allerdings weicht diese Version stark vom Original ab. In der deutschen
Fassung des Computerspiels Civilization IV wirkte er ebenfalls mit; er spricht jene Texte, die
im Original von Leonard Nimoy gelesen werden. Zuletzt (2006) war Fritsch in der
ProSieben/ORF-Märchenstunde als Geschichtenerzähler zu sehen.
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